






Als Reaktion auf den Pathos des Expressionismus entsteht der Kammerspielfilm, der für eine objektive und präzise Realitätswiedergabe eintritt. Dramen kleiner Leute beherrschen diese Filme, die ihre Figuren psychologisch zu durchdringen suchen. Zwar weisen diese Filme einen sozialen Bezug auf, reflektieren jedoch nicht über die gegenwärtigen gesellschaftlichen Konflikte des Nachkriegsdeutschlands. Es sind Dramen, in deren Zentrum die subjektive Problematik von Kleinbürgern steht und die stets von tristem Ausgang sind.
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