






| Premiere | 26. Februar 1920 |
| Produktionsland | Deutschland |
| Regie | Robert Wiene |
| Buch | Hans Janowitz Carl Mayer |
| Produktion | Rudolf Meinert Erich Pommer |
| Kamera | Willy Hameister |
| Besetzung | Werner Krauss Conrad Veidt Friedrich Feher Lil Dagover Hans Heinrich von Twardowski u.a. |
| Musik | Alfredo Antonini Giuseppe Becce Timothy Brock Richard Marriott Peter Schirmann u.a. |
| Produktionsfirmen | Decla-Bioscop AG |
| Länge | 71 min |
| Farbverfahren | Schwarzweiß (Eingefärbt) |
| Tonverfahren | Stumm |
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Von den Autoren Carl Mayer und Hans Janowitz als Denunziation der autoritären Tyrannei beabsichtigt, transportiert dieser bedeutendste aller expressionistischen Filme derlei Intentionen kaum noch. Sein großer Verdienst liegt in der gestalterischen Neuerung, insbesondere in jenen Szenen, in denen das visuelle Konzept des expressionistischen Films voll aufgeht. Dem gegenüber stehen jedoch auch solche, in denen das Spiel der Darsteller die Illusion als Künstlichkeit verrät. So bereichert Das Kabinett des Dr. Caligari die Filmkunst einerseits um eine neue Form des Ausdrucks, gleichzeitig wird er und der "Caligarismus", der ihm folgt, schon bald Grund für die Abwendung vom expressionistischen Film sein. Diese wird im Übrigen von eben jenem Carl Mayer eingeleitet werden, der zu Das Kabinett des Dr. Caligari das Drehbuch verfertigte.
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