


Die meisten deutschen Filmkonzerne sträuben sich noch zu Beginn der dreißiger Jahre, als aus den USA bereits fast ausschließlich Tonfilme importiert werden, gegen die teure und umständliche Produktion von Tonfilmen. Doch lange ist diese Position nicht zu halten. In den Jahren 1930 bis 1933, in letzter Minute also vor Anbruch der zwölfjährigen finsteren Periode, erlebt der deutsche Film eine kurze Blüte, in der bemerkenswerte, sozialkritische Filme namhafter Regisseure und Autoren entstehen.
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