




Ausgehend von der Idee des Futurismus und Konstruktivismus, die auch den anderen Künsten, der Literatur, dem Theater, den bildenen Künsten und der Fotographie zugrunde liegt, versuchen sich sowjetische Filmemacher an einer sozialistischen Filmkunst. Sie bewunderten vorallem Intolerance von David W. Griffith aufgrund seines Rhytmusgefühls und der fortschrittlichen Montagetechnik; gerade die Montage wird in den Folgejahren das wichtigste Merkmal sowjetischer Avandgardekunst sein. "Die Grundlage der Filmkunst ist die Montage. Unter dieser Parole marschiert die junge sowjetische Kinematographie." Wsewolod Pudowkin, "Filmregie und Filmmanuskipt", 1928 Bei aller technischen Bewunderung stehen die sowjetischen Filmemacher den Filmen Hollywoods sehr kritisch gegenüber, sehen sie in den amerikanischen Filmen doch einen Missbrauch des Films zur Übermittlung ideologischer Botschaften. Sie hingegen haben die Ambition, mit ihren Filmen die Wirklichkeit gesellschaftlicher Verhältnisse zu spiegeln.
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