
Bereits am 17. Oktober 1888 hatte Thomas Edison ein Patent auf die Idee für ein Gerät angemeldet, welches "die selben Dienste für das Auge leisten solle, wie der Phonograph für das Ohr". In den Folgejahren entwickelte er das Kinetoskop, ein Einmann-Guckkasten für Bewegtbilder. Da ihm diese Attraktion gute Gewinne einbringt, eilt es ihm nicht mit der Entwicklung eines Projektors. Doch als ihm im November 1895 die jungen Erfinder Jenkins und Armat ein Gerät zum Kauf anbieten, das sie Vitaskop nennen und welches die Projektion seiner Kinetoskopfilme ermöglicht, greift Edison zu. Am 23. April 1896 veranstaltet er damit die erste öffentliche Filmvorführung Amerikas in New York City.
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