


Nach dem beispiellosen Erfolg des ersten Tonfilms Der Jazzsänger (1927), reißen sich die Konzerne um Patente und Lizenzen der Tonfilmverfahren. Bereits zwei Jahre nach seinem Erscheinen haben über die Hälfte aller amerikanischen Kinos die kostspielige Umrüstung auf den Tonfilm vorgenommen, spätestens ab 1930 wird der Stummfilm nur noch als unbeachtete Gegenbewegung an die tonlose Zeit des Kinos erinnern. Sieben Konzerne beherrschen am Ende der Stummfilmzeit den amerikanischen Markt: Fox, Warner Brothers, Paramount, Universal, United Artists, First National und Metro-Goldwyn-Mayer. Die meisten von ihnen sichern sich durch angegliederte Verleiher und Kinoketten den Absatz ihrer Filme.
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