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Die andauernde Fernsehkrise

Die Krise, welche die amerikanische Filmindustrie bereits in den fünfziger Jahren zu durchleben hatte, dauert bis in die sechziger Jahre hinein. Die großen Studios reagieren auf die Krise zu Beginn des Jahrzehnts mit Gehaltskürzungen und Massenentlassungen. Erst nach einem über einmonatigen Generalstreik vom 7. März bis 10. April 1960 verbessern sich die Bedingungen für die Beschäftigten. Um weiteren Konflikten mit den Gewerkschaften zu entgehen und aufgrund der geringeren Produktionskosten verlegen die großen Studios ihre Produktionen zum Teil nach Europa, insbesondere nach London. Neben der Produktion von verhältnismäßig wenigen, aber teuren Prestigefilmen wenden sich die Gesellschaften dem Verkauf älterer Produktionen an das Fernsehen zu, produzieren eigene Fernsehsendungen oder vermieten ihre Studios an die Fernsehanstalten. Aus der Krise des Kinos werden erst die ambitionierten Filme des New Hollywood führen, durch die der amerikanische Film seine Erneuerung erfährt. Mitte der siebziger Jahre werden sich die einstigen, vollständig auf kommerzielle Erfolge ausgerichteten Strukturen zumindest teilweise wieder verfestigen. Neben den jungen Regisseuren des New Hollywood prägen einige der bereits in den vierziger und fünfziger Jahren erfolgreichen Regisseuren weiterhin den amerikanischen Film. Hier sind vor allem John Ford, Howard Hawks, John Huston, Elia Kazan, Otto Preminger und Alfred Hitchcock zu nennen.

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Stand: September 2010